Kurzgeschichte

Geschichte

Im November 1991 gründen Ärzte und Fachleute aus dem Suchtbereich in Zürich den privaten, gemeinnützigen Verein Arud (Damals Arud Zürich - Arbeitsgemeinschaft für risikoarmen Umgang mit Drogen). Mit Anlaufstellen und einem medizinischen Angebot wollen sie den gravierenden Folgen der gewaltsamen Platzspitz-Schliessung entgegenwirken. Das Konzept der Arud ist erfolgreich: In den Zürcher Zentren Aussersihl und Stampfenbach (ehemals Zokl1 und Zokl2) kann sie ihr Angebot an methadon-, buprenorphin-, morphin- und heroingestützten Substitutionsbehandlungen etablieren. Über die Jahre erweitert und verfeinert die Arud ihr Tätigkeitsfeld kontinuierlich. Mit dem 2002 übernommenen Zentrum Horgen (ehemals DBB) und dem 2006 eröffneten Zentrum Hauptbahnhof (ehemals Gain) wird das Beratungs- und Behandlungsangebot auf die wichtigsten legalen und illegalen psychoaktiven Substanzen ausgeweitet. Das Zentrum Hauptbahnhof wird durch verschiedene Kooperationsprojekte unter demselben Dach zum umfassenden «Gesundheitszentrum Konradstrasse 1» ausgebaut. Die wesentlich erweiterte allgemeinmedizinische Abteilung bietet die neusten komplexen Therapien zur Behandlung von HIV und Hepatitis und gibt ihr Wissen weiter, beispielsweise am «International Symposium on Hepatitis Care in Substance Users» mit über 200 teilnehmenden  Fachleuten. Eine Pionierleistung ist auch «Snow Control», ein gemeinsam mit dem Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung entwickeltes Online-Selbsthilfeangebot für Kokain-Konsumierende.

Heute ist die Arud eines der grössten Institutionen im Bereich der Suchtmedizin.