Die ARUD Zürich im stetigen Wandel

Die Entwicklung der ARUD seit 1991 und ihr Einfluss auf die Schweizer Drogenpolitik ist beträchtlich und hat zu markanten Veränderungen geführt.

Als Pionierorganisation im Substitutionsbereich hat die ARUD Zürich 1991 damit begonnen, heroinabhängige Patienten zu behandeln. Heute unterstützt sie ganz allgemein Menschen, die Schwierigkeiten im Umgang mit psychotropen Substanzen («Suchtmittel») haben, seien es illegale wie Heroin, Kokain, Cannabis, Designerdrogen oder legale wie Alkohol, Medikamente, Nikotin.

Der Wandel unseres Angebots ist ein folgerichtiger Schritt, auch wenn der Weg von der sichtbaren Heroinsucht am Platzspitz zum heutigen umfassenden, integrierten Angebot auf den ersten Blick weit erscheinen mag.

Das Konzept, das die ARUD Zürich in ihren Anfängen entwickelt und bis heute weiter professionalisiert hat, bietet sich grundsätzlich für alle Arten von Substanzproblemen an. Die verschiedenen Pfeiler ihrer Tätigkeit – vom therapeutischen Angebot über die Forschungstätigkeit und die Weitergabe von Erfahrung und Wissen bis zur Kooperation mit anderen Institutionen und dem gesellschaftspolitischen Engagement – haben ein gemeinsames Ziel: die Angebotspalette zu erweitern, zu flexibilisieren und zu verbessern, um konsumbedingte Schädigungen zu mindern und die Lebensqualität der Betroffenen zu erhöhen.